DIE KÖPFE DAHINTER · ALMUT & AXEL BÖKER · BÜCHELBERGEREI
Die Köpfe dahinter
Oder: Wie man zu einem Luxus-Chaletdorf in Franken kommt
Wir sind keine gelernten Hoteliers. Wir sind Werber. Das ist kein Nachteil — es ist der Grund, warum die Büchelbergerei so geworden ist, wie sie ist.
Seit den frühen 1990er Jahren hat uns der Tourismus nicht mehr losgelassen. Mit unserer Werbeagentur begleiten wir Ferienstraßen, Regionen und Vermarktungsgemeinschaften. Wir entwickeln Gesamtkonzepte, denken Leitideen, gestalten Interieurs. Im Mittelpunkt steht für uns immer der Gast — sein Erlebnis, seine Zufriedenheit, sein Wohlbefinden.
Und wir sind selbst leidenschaftliche Chaleturlauber. Das ist der eigentliche Anfang dieser Geschichte.
Der Traum.
Wer als Chaleturlauber durch die Alpen zieht, stellt sich irgendwann die Frage: Warum gibt es das nicht in Franken? Die Landschaft ist da. Die Seen sind da. Die Ruhe ist da. Was fehlt, ist das Angebot.
Unser Ziel war klar: Ein Ort, der Privatsphäre, Unabhängigkeit und Komfort auf höchstem Niveau vereint. Kein Hotel mit Zimmernummern und Frühstücksbuffet. Sondern Chalets, in denen man wirklich ankommt — mit eigenem Garten, eigener Sauna, eigenem Hottub (Whirlpool), eigenem Rhythmus.
»Das Fränkische Seenland verdient ein Angebot, das ihm gerecht wird.«
Die Suche. Das Grundstück. Die Menschen.
Am Anfang stand die Suche nach dem richtigen Grundstück. Das klingt einfacher, als es war. Was wir brauchten, war nicht irgendein Bauland — sondern ein Flecken Erde, der das, was wir planten, tragen kann. Eine Wiese, die Chalets verträgt, ohne ihren Charakter zu verlieren. Ein Dorf, das offen ist für etwas Neues.
Wir haben beides gefunden. In Büchelberg, einem kleinen Ortsteil von Gunzenhausen mitten im Fränkischen Seenland. Die Türen bei Behörden und Banken öffneten sich. Die Dorfgemeinschaft hat uns herzlich aufgenommen. Ein weiterer Partner kam hinzu. Und die Menschen, die uns täglich begleiten — Lebenspartner, Familie, Freunde — haben dieses Vorhaben erst möglich gemacht.
Die Pandemie als Konzeptphase.
Die erste Corona-Zeit hätte ein Problem sein können. Für uns war sie eine Chance. Wir nutzten sie intensiv: Wir feilten am Konzept, dachten jedes Detail durch, überarbeiteten, verfeinerten. Kein Raum, kein Material, kein Ablauf, der nicht hinterfragt wurde.
Das Ergebnis: Anfang Oktober 2021 begrüßten wir unsere ersten Gäste. 13 Monate Bauzeit vom ersten Spatenstich bis zum ersten Frühstückskorb. Das war möglich, weil wir wussten, was wir wollten. Und weil die richtigen Menschen zur richtigen Zeit dabei waren.
Was bleibt.
Die Agenturarbeit ist weiterhin ein wichtiger Teil unseres Lebens. Was wir bei der Büchelbergerei entwickelt und gelernt haben — in Betriebsführung, Gästebetreuung, nachhaltiger Planung — fließt auch in unsere Arbeit für andere Betriebe ein.
Und jeden Morgen, wenn der erste Frühstückskorb an einer Chalet-Tür steht und wir wissen, dass die Menschen dahinter für einen Moment wirklich angekommen sind: Dann sind wir froh, dass wir diesen Weg gegangen sind.
»Tue, was du liebst, und du musst nie mehr einen Tag arbeiten«
Das ist nicht nur Almuts Lebensmotto. Es ist die Beschreibung dessen, was hier passiert ist.
Mit herzlichen Grüßen aus dem Fränkischen Seenland
Almut Böker & Axel Böker





